World of Aesthetic
Willkommen in unserer Praxis für plastische und ästhetische Chirurgie in Hamburg.
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Biografie, Erfahrung und fachliche Schwerpunkte
Prof. Dr. Christian Weinand – natürliche Ergebnisse, chirurgische Präzision und der Anspruch, Menschen zu helfen
Prof. Dr. Christian Weinand stammt aus Lübeck und studierte Medizin in Homburg/Saar, in Rennes in Frankreich sowie in Luzern in der Schweiz. Seine handchirurgische Ausbildung absolvierte er im größten spezialisierten Handzentrum Deutschlands in Bad Neustadt bei Prof. Dr. Lanz. Die plastisch-chirurgische Ausbildung führte ihn nach Washington D/C zu Dr. Boisvert, nach Bern zu Prof. Dr. Banic und nach Köln-Merheim zu Prof. Dr. Spilker.
Der Wunsch, Menschen zu helfen, begleitet ihn seit der Kindheit. In seiner ärztlichen Arbeit geht es ihm darum, Patientinnen und Patienten, die mit einem Teil ihres Körpers oder mit ihrem Gesicht nicht glücklich sind, einen möglichen Weg zur Verbesserung aufzuzeigen. Besonders wichtig sind ihm dabei natürliche Ergebnisse. Es soll kein neuer Mensch entstehen, sondern ein Ergebnis, das zur Person passt und das persönliche Wohlbefinden verbessert. Für Prof. Dr. Christian Weinand steht die Verbindung aus hoher chirurgischer Qualität, Vertrauen und einem zufriedenen Patienten immer im Mittelpunkt.
Handchirurgie, Wiederherstellung und Innovation
Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Handchirurgie. Die Hand ist ein hochkomplexes Zusammenspiel von Nerven, Blutgefäßen, Sehnen, Bändern und Knochen. Bei angeborenen Fehlbildungen konnte er Kindern, die ohne Daumen geboren wurden, einen Daumen rekonstruieren, indem Zeigefinger oder Zehe transplantiert wurden. Weil dadurch neue Wunden entstanden, suchte er nach einer besseren Lösung. In Harvard entwickelte er im Labor von Professor Dr. J. Vacanti mit auflösbaren Biomaterialien, Stammzellen, einem selbst entwickelten Hydrogel und einer eigenen Stammzellsortiermaschine einen Daumen im Reagenzglas und in vivo. Dieses Verfahren wurde patentiert. Darüber hinaus konnte er zahlreichen Patienten mit Verletzungen des Handgelenks helfen, insbesondere bei Band- und Knorpelverletzungen, unter anderem mit der Technik der Handgelenksarthroskopie in Schlüssellochtechnik.
Verbrennungschirurgie und Narbenbehandlung
Im Schwerstbrandverletztenzentrum in Washington DC erlernte Prof. Dr. Christian Weinand die Grundlagen der Verbrennungschirurgie, die er später in Köln-Merheim auf der Schwerstbrandverletztenstation anwandte, deren Leitung ihm übertragen wurde. Dort konnte er viele Patienten mit Verbrennungen von mehr als 65 Prozent der Gesamtkörperfläche retten. Zum Einsatz kamen moderne Verfahren wie gezüchtete Haut aus körpereigenen Hautzellen sowie NexoBrid zur schonenden Auflösung von Verbrennungsschorf ohne Operation mit dem Messer. Ebenso spielte die Narbenbehandlung eine wichtige Rolle, besonders im Gesicht oder über Gelenken, wo Narben die Beweglichkeit beeinträchtigen können. Ein Beispiel war ein Patient mit instabilen Narben an beiden Unterschenkeln, bei dem durch mehrfache Eigenfettunterspritzungen nicht nur die Narben stabilisiert, sondern auch Haut und Narbenbild deutlich verbessert werden konnten.
Trauma, Wiederherstellung und Ästhetik
Im Bereich Trauma und Wiederherstellung behandelte Prof. Dr. Christian Weinand vielfach Patientinnen und Patienten nach Unfällen, Tumoren und Entstellungen. Dazu gehörten unter anderem die Auflösung schmerzhafter Brustnarben nach Brustamputation und Bestrahlung, der Ausgleich eines Volumenverlusts der Wange durch Eigenfettransplantation, die Wiederherstellung von Wange und Hals nach schwerer Verbrennung mit moderner Hauttransplantation auf selbstauflösendem Ersatzgewebe sowie die Rekonstruktion einer fast vollständig entfernten Kopfhaut nach Tumorerkrankung. Auch ein fast abgerissenes Ohr konnte er mit mikrochirurgischer Technik wieder annähen und retten.
Schon während seiner Ausbildung in Washington DC faszinierte ihn die Welt der Ästhetik. Er erlernte den Einsatz von Fillern, Botox, Biostimulatoren, Liposuktion, Straffungsoperationen und Facelift-Techniken. Besonders Facelifts, Halsstraffungen und Lidstraffungen gehören zu seinen bevorzugten Operationen. Die Feinheiten der Faceliftchirurgie konnte er bei Prof. Botti erlernen, insbesondere im Bereich des SMAS- und Deep-plane-Facelifts. Seine Arbeit ist geprägt von dem Anspruch, Patientinnen und Patienten ein neues Körpergefühl zu ermöglichen – immer mit dem Ziel, dass das Ergebnis natürlich, harmonisch und zur Person passend wirkt.
Prof. Dr. Christian Weinand - Hamburg
Beruflicher Weg, Ausbildung und wissenschaftliche Arbeit von Prof. Dr. Christian Weinand
Der berufliche Weg von Prof. Dr. Christian Weinand ist durch eine enge Verbindung aus klinischer Arbeit, spezialisierter chirurgischer Ausbildung und wissenschaftlicher Forschung geprägt. Nach Abschluss seiner Facharztausbildung führte ihn seine erste Stelle an das Universitätsklinikum Köln-Merheim. Dort baute er die Handchirurgie für Schwerstverletzte weiter aus und leitete zugleich das Schwerstverbranntenzentrum als Co-Direktor. Nach dem altersbedingten Ausscheiden von Prof. Dr. Spilker übernahm er die Aufgabe als Interimschefarzt der Abteilung für Plastische Chirurgie sowie des Schwerstverbranntenzentrums. Anschließend gründete er am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg eine Sektion für Plastische und Handchirurgie, bevor er eine Position als Chefarzt am Helios Klinikum Gifhorn und Uelzen antrat. Im weiteren Verlauf konnte er sein ästhetisches Können zusätzlich in einer Privatklinik in Hamburg einbringen und weiterentwickeln.
Training
Die chirurgische Ausbildung von Prof. Dr. Christian Weinand umfasst mehrere hochspezialisierte Stationen. Die Handchirurgie erlernte er in Bad Neustadt unter Prof. Dr. Lanz und Prof. Dr. Krimmer. Das dort erworbene Wissen setzte er unmittelbar in der Praxis um, als er für ein Jahr nach Glasgow zog, um sich intensiv mit Traumatologie und Gelenkersatz zu beschäftigen. Danach folgte in Washington DC die Ausbildung in der Verbrennungschirurgie unter Dr. Jordan sowie in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie unter Dr. Boisvert und Dr. Otero. Eine weitere wichtige Station war das Universitätsspital Bern, wo er unter Prof. Dr. Banic viel über die Gesichtschirurgie lernte und dort auch sein besonderes Interesse an diesem Bereich entwickelte. Am Universitätsklinikum Köln-Merheim beendete er schließlich seine Facharztausbildung zum Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen unter Prof. Dr. Spilker und schloss zusätzlich seine Weiterbildung in der Handchirurgie ab.
Studium
Das Studium der Humanmedizin absolvierte Prof. Dr. Christian Weinand in Homburg/Saar. Mithilfe eines Erasmus-Stipendiums konnte er ein Jahr in Rennes in Frankreich studieren. Den Abschluss seines Studiums bildete das Praktische Jahr in Luzern in der Schweiz. Dort wurden die Studierenden bereits intensiv an den ärztlichen Alltag herangeführt und durften auch bei Operationen assistieren. Diese Stationen prägten nicht nur die medizinische Ausbildung, sondern auch den Blick für unterschiedliche klinische Arbeitsweisen und internationale Erfahrungen.
Forschung
Auch die wissenschaftliche Arbeit spielte früh eine wichtige Rolle. Für den Erwerb des Doktortitels setzte sich Prof. Dr. Christian Weinand mit einer unbeantworteten wissenschaftlichen Fragestellung auseinander und entschied sich für das Thema Fettleibigkeit von Kindern. Aus dieser Studie entstand ein Teil der Wachstumskurven, die in den Vorsorgeheften für Kleinkinder abgedruckt sind und heute von Kinderärzten verwendet werden. Während seiner Ausbildung in Bad Neustadt nahm er Kontakt zum Labor von Prof. Vacanti in Harvard/USA auf, nachdem dort ein Forscher einen knöchernen Daumen aus Zucker gedruckt hatte. Er wurde eingeladen und erforschte dort über drei Jahre die Möglichkeiten, mit Stammzellen, Hydrogelen und auflösbaren Biomaterialien Knochen und Knorpel herzustellen. Dabei entwickelte er eine Methode, um ein Biomaterial mit Zellen für die Heilung eines Meniskuseinrisses zu erschaffen. Dieses Verfahren wurde patentiert und wird heute erfolgreich bei verletzten Spielern der NFL eingesetzt. Darüber hinaus entwickelte er eine Sortiermaschine für Stammzellen, die ausgewählte Stammzellen mit einem von ihm entwickelten Hydrogel vermischte und das Gemisch direkt auf ein 3-D-gedrucktes Biomaterial aufbrachte. Auf diese Weise konnte er die Knochen- und Knorpelstruktur seines Daumens im Reagenzglas und in vivo herstellen. Auch dieses Verfahren wurde patentiert.